ICE-Terminal Köln

1999

ICE-Terminal Köln für Nicolas Grimshaw & Partners in London
Entwurf

Der Entwurf entstand aus der inneren Logik der Bewegungsabläufe großer Besucherströme und Transportmittel und zeigt in seiner Ausformulierung Angemessenheit als oberstes Prinzip. Über den vorhandenen Gleiskörper wird eine Kralle aus Stahl gestellt, die Bewegung und Abläufe des Bahnhofes organisiert und deren Form sich hieraus ableitet. Sie ist als Optimierung von Bewegung, Zeit und Logistik zu verstehen. Die intelligente Plattform wird durch ein gläsernes Dach ergänzt. Dir Form folgt die biomorphen Ästhetik eines Schildkrötenpanzers und ist als segmentierte Stahl-Glas-Konstruktion konzipiert. Im Dialog zeigen Kralle und Panzer die leichte Eleganz, die die Reisenden in Köln heiter willkommen heißen sollen und der ein zukunftsorientiertes Image geben soll.


UCI Kino Düsseldorf

1995

Ein Multiplexkino für den Düsseldorfer Medienhafen

Das Multiplexkino in Düsseldorf entstand im Zuge der Entwicklung des neuen Stadtquartiers "Medienhafen". Der Bauaufgabe eines innerstädtischen Multiplexkinos mit 1500 Plätzen ist inhärent, dass ein sowohl ein Vorschlag für eine künstlerische Innenwelt als einem halböffentlichen Raum, als auch ein städtebaulicher Vorschlag für eine solch oftmals sperrig wirklende Baumasse gemacht werden muss. 
Beim Entwurf des Kinos kam der geschwungene, nach außen gekippten Fassade besondere Bedeutung für Innen- und Außenraum zu. Sie erscheint wie ein digitales Bild, das sich in Pixel auflöst. Die Fassade wird zum Markenzeichen des Gebäudes, denn sie bestimmt die Atmosphäre in dem dramatisch überhöhten Innenraum und gestaltet zugleich den Außenraum durch ihre besondere Geometrie.